Wildtiere bevölkern in den letzten Jahren immer häufiger die städtischen Wohngebiete und zerstören bei ihrer Nahrungssuche ganze Gartenanlagen. Vor allem stellt das Wild eine Gefahr für Kinder und wehrlose Menschen dar, da es zumeist bei einer Begegnung aggressiv reagiert, sowie bei einem Kontakt Krankheiten wie z. B. Tollwut übertragen kann. Angezogen wird das Wild in vielen Fällen durch Abfälle, welche es durchwühlen kann. In diesen Fällen sind es häufig Wildschweine und Füchse, die solche Muster verfolgen. Zu Problemen kommt es meist mit den genannten Tieren sowie Rehen und Hirschen, die dann auch gewisse Sträucher als Futterquelle nutzen und Knospen und junge Triebe abfressen. Es gilt, das Wild zu vertreiben, um Gefahren aus dem Weg zu gehen oder Büsche und Sträucher z. B. als Sichtschutz zu erhalten und nicht von Wild-Tieren abfressen zu lassen. Manche Wildschweine haben auch schon ganze Rasenflächen oder Fussballplätze zu einem Schlachtfeld verwandelt.
Arten von Wild
Zur Gattung des Wilds gehören eine ganze Anzahl von Tieren. Zur Konfrontation und Problemen in städtischen Gebieten kommt es in der Regel durch Wildschweine, Füchse, Rehe und Hirsche.
Wildschweine gehören zu den Allesfressern und passen sich ihrer Umgebung auf äußerst geschickte Art an. Somit sind sie nicht nur in klassifizierten Gebieten beheimatet, sondern überall zu finden. Das Wildschwein wird auch als Schwarzwild, Keiler und in der weiblichen Form als Bache bezeichnet. Auffällig sind die Eckzähne des Wildschweins, welche ca. 15 cm aus dem Kiefer ragen. Die Felloberfläche ist braun und der Körperbau sehr mächtig, da es fast keinen Hals hat und die Rute kurz wirkt. Dieses Wildtier kann ein Gewicht von 300 kg erreichen.
Der Fuchs hat viele verschiedene Arten, jedoch ist nur der Rotfuchs in Mitteleuropa zu Hause. Häufig wird er auch als Wildhund bezeichnet. Er wiegt ca. 7,5 kg und ist ca. 75 cm lang. Die Farbe des Fells verläuft von der Oberseite zur Unterseite des Körpers von einem rötlichen zu einem weißen Farbton. Auch der Fuchs ist extrem Anpassungsfähig und richtet sich des Öfteren in Siedlungsgebieten wohnlich ein. Den Fuchs wieder zu vertreiben stellt ein Problem dar, da dieses Tier sehr menschenscheu ist und sich nur dann aus dem Versteck bewegt, wenn keine Menschen in der Nähe sind.
Das Reh ist ein scheues Tier, welches zumeist dem Menschen fern bleibt und in der Wildnis lebt. Auffällig sind die zarten Beine und das Geweih des Rehs. In den Sommermonaten ist das Fell des Rehs rotbraun und im Winter graubraun gefärbt. Die Jungtiere (Rehkitze) lassen sich leicht an ihrem scheckigen Fell erkennen. In seinem Körperbau weist das Reh eine Länge von etwa 1,1 – 1,3 Meter auf, wobei die Schulterhöhe etwa 70 cm bei einem Gewicht von ca. 20 kg beträgt. Ein Reh kann durchaus 10 – 12 Jahre alt werden. Die Lebensdauer hängt oftmals auch von der Stresserfahrung des Tieres ab.
Der Hirsch besitzt ein mächtiges und großes Geweih. In den Sommermonaten trägt der Hirsch ein Fell, das eine rotbraune Farbgebung hat. Sobald es Winter wird, wechselt die Fellfarbe in ein graues Braun. Die Größe des Hirschs variiert zwischen einem bis zwei Metern, wobei auch das Geweih auf zwei Meter anwachsen kann. Auffällig ist der weiße Fleck am Hinterteil, sowie die lange Schnauze und die Ohren. Die Jungtiere des Hirsches werden als „Kalb“ bezeichnet. Zu Anfang sind die Jungtiere weiß gefleckt. Erst nach einem Jahr beginnt ihnen ein weiches Geweih aus dem Kopf zu wachsen.
Der Hirsch ernährt sich zumeist vegetarisch von Blättern und Gras, wobei er durch 4 verschiedene Mägen seine Nahrung verdaut und wiederkäut. Vor allem Wölfe sind Fressfeinde des Rothirsches. Die anderen einheimischen Raubtiere sind nicht in dazu in der Lage, es mit einem ausgewachsenen Hirsch aufzunehmen. Füchse, Uhus, Wildkatzen und Steinadler greifen hin und wieder junge Kälber. Sie müssen jedoch auf der Hut sein, denn Hirsche sind wehrhaft. Mit ihren Geweihen und Hufen können sie Beutegreifern schmerzhafte Verletzungen zufügen.
Im Allgemeinen lässt sich feststellen, dass sämtliche Wildgattungen menschenscheu sind und die Nähe meiden, jedoch immer mehr in die Nähe des Menschen gelangen. Der Grund für diese Veränderung liegt in der Entdeckung der Nahrungsquellen dieser Tiere. Die Abfälle der Menschen bieten Lebensmittel, welche das Wild erst jagen, oder suchen müsste und so auf einfache Weise bekommen kann. An dieser Stelle entsteht der Ursprung des Problems mit diesen Tieren.
Schäden durch Wild
Oftmals durchwühlen die Wildtiere Gärten und Mülltonen auf der Suche nach Nahrung und richten dabei äußerst große Zerstörungen und Verschmutzungen an. Der Garten wird umgegraben, Bete kaputt gestampft und Abfälle auf einer großen Fläche zerstreut. Zudem werden auch Menschen gefährdet, denn Wild reagiert in vielen Fällen aggressiv auf einen überraschenden Menschenkontakt. Dadurch ist eine schnelle Vertreibung dieser Tiere nötig, um die ausgelösten Gefährdungen los zu werden. Unser Solar Tiervertreiber stört Wildtiere durch Ultraschall. Im Gegensatz zum Menschen können die Tiere diesen hören, worauf sie den Beschallten Bereich als unangenehm empfinden und ihn meiden. Dasselbe Prinzip nutzt die Tierabwehr mit Erdspieß. Diese ist batteriebetrieben und lässt sich so auch in schattigen Gärten gut einsetzen.
Hartnäckigere Tiere können Sie mit einem Wasserstrahl in die Schranken weisen. Unser Solar-Wasser-Tiervertreiber und die Wasser-Tierabwehr jagen Wildtieren einen gehörigen Schrecken ein. Damit die Tiere Ihren Garten gar nicht erst betreten, können Sie ihn auch mit unserer Tier-Barriere schützen. Auf ihren Stacheln laufen Tiere nur sehr ungern.
Um Tiere frühzeitig vor Ihrem herannahendem Fahrzeug zu warnen, gibt es unsere Kfz Wildwarner. Durch den Fahrtwind erzeugen Sie hochfrequente Töne, die vor allem Hirsche, Rehe und Hasen warnen und abschrecken können.